ComPeri · Modern Workplace · Teams-Rooms-Flotte
Rund 150 MTR-on-Windows-Räume laufen heute fast ausschließlich auf Lenovo (plus zwei Crestron) – bereitgestellt mit Technikereinsatz pro Raum. Wir schlagen eine Zwei-Plattform-Strategie vor: Windows Autopilot für Hörsäle und Seminarräume, Android Remote Provisioning für Collaboration Rooms und Besprechungsräume – herstellerübergreifend, remote und ohne Passwörter vor Ort.
Ausgangslage
Der manuelle Prozess bindet qualifiziertes IT-Personal, begrenzt die Hardware-Auswahl und skaliert nicht mit der Flotte.
OOBE durchklicken, Updates abwarten, Ressourcenkonto an der Konsole eintippen, Enrollment prüfen – mehrere Stunden bis Tage pro Rollout, Techniker vor Ort zwingend.
Von rund 150 Räumen laufen alle bis auf zwei Crestron-Systeme auf Lenovo; Android ist noch gar nicht im Einsatz. Für die Beschaffung heißt das: kein Preiswettbewerb, keine Lieferalternativen, keine Formfaktor-Auswahl vom Hörsaal bis zum Besprechungsraum.
Ressourcenkonto-Passwörter wandern zu Technikern und Dienstleistern; das lokale Admin-Konto trägt ab Werk das bekannte Standardpasswort sfb – ein Audit- und Sicherheitsrisiko.
Der Vorschlag
Vom Hörsaal bis zum Besprechungsraum: Nicht jeder Raumtyp braucht dieselbe Technik. Die Plattform folgt dem Raumprofil – der Bereitstellungs- und Betriebsprozess bleibt einheitlich. Die finale Zuordnung je Raum legen wir gemeinsam im Workshop fest.
Windows 11 MTR + Autopilot & Autologin
Zertifizierte Android-Geräte + Remote Provisioning (TAC) – heute noch nicht im Bestand, als zweite Schiene neu
So läuft die Bereitstellung
Die Intune- und Portal-Konfiguration fällt einmalig an. Danach kostet jeder weitere Raum fast nur noch die Kontozuweisung.
MTR-… → dynamische GerätegruppeZeit & Wirkung
Plattformvergleich kompakt
| Kriterium | MTR on Windows | MTR on Android |
|---|---|---|
| Automatisierung | Zero-Touchniemand bedient das Gerät | Low-TouchCode-Eingabe vor Ort |
| Vorbereitungsfenster | Kontozuweisung 90 Tage gültig | Verifizierungscode 24 h gültig |
| Lizenz | Teams Rooms Pro zwingend | Provisioning auch mit Basic; Pro für erweiterte Verwaltung |
| Updates | Direkt von Microsoft, OEM-unabhängig | Vom OEM abhängig, zeitverzögert; Rollout via TAC |
| Feature-Verfügbarkeit | Neue Teams-Features zuerst | Kernfunktionen identisch, erweiterte später/teils gar nicht |
| Verwaltung | Pro Management Portal + Intune | TAC + Intune (AOSP-Profile Pflicht) |
| Reset / Redeployment | Remote per Intune-Wipe | Factory Reset am Gerät nötig |
| Kostenprofil | Höhere Hardware- & Betriebskosten | Günstigere Hardware, weniger Wartung |
| Typischer Einsatz | Hörsäle & Seminarräume | Collaboration Rooms & Besprechungsräume |
Beschaffung
Beide Schienen arbeiten mit jedem Microsoft-zertifizierten Gerät. Das gibt der Beschaffung Preiswettbewerb, Lieferalternativen und den passenden Formfaktor je Raumtyp zurück.
Planungshinweis · Crestron
Das betrifft Ihre zwei bestehenden Crestron-Räume unmittelbar, sobald LAPS flottenweit ausgerollt wird. Netzwerkgekoppelte Touchpanels (z. B. TS-/TSS-1070 am UC-ENGINE) authentifizieren sich mit dem lokalen Windows-Admin-Konto des MTR. Jede automatische Passwortrotation (LAPS) trennt die Panel-Verbindung – der Raum steht ohne Bedienoberfläche da. Das ist planbar, wenn man es von Anfang an berücksichtigt:
Voraussetzungen
MTR-…Vorgehen
5–10 Piloträume: je Raumtyp eine Schiene validieren, Autopilot-Profil, ESP und Remote Provisioning in Ihrem Tenant durchspielen – inkl. erster Android-Geräte, die heute noch nicht im Bestand sind.
‹ Zeitraum ›
Profile, Policies und LAPS (inkl. Ausnahmegruppe für die zwei Crestron-Räume) finalisieren, Raumtyp-Katalog – Hörsaal, Seminarraum, Collaboration Room, Besprechungsraum – und Hardware-Warenkorb mit der Beschaffung festlegen.
‹ Zeitraum ›
Rollout über alle Standorte – Geräte werden zentral vorbereitet, vor Ort nur montiert und angesteckt. Betrieb und Recovery laufen remote.
‹ Zeitraum ›